AusbildungsFit

ibis acam Bildungs GmbH

Beschreibung des Angebotes:

Das Vormodul AusbildungsFit ist auf zwei Phasen aufgebaut:

Phase 1 (Lose Phase)

  • Besichtigung jederzeit ohne Voranmeldung.
  • Ein selbstbestimmtes Kommen.
  • Umsetzung eigener Ideen oder arbeiten an den vorhandenen Angeboten.

Wenn der Wille besteht, mit der PS zielgerichtet zusammen zu arbeiten, wird die Phase 2 vereinbart.

 

Phase 2 (Commitment-Phase)

  • Abschluss einer Zielvereinbarung.
  • Fixe Arbeitszeiten.
  • Tägliches Taschengeld von 2 €/h ab 3,5 h Arbeitszeit.
  • Erstattung der Fahrtkosten.
  • Jugendcoaching vor Ort.

Vorrangiges Ziel ist es, in das reguläre Angebot AusbildungsFit Innsbruck einzutreten, es kann aber auch ein anderer Weg in Richtung Ausbildung sein.

 

Öffnungszeiten:

  • Mo. – Mi.: 9:00 – 16:00 Uhr
  • Do. – Fr.: 9:00 – 14:00

 

Der Übergang zwischen Schule und Beruf stellt für viele Jugendliche eine Herausforderung dar. Ohne entsprechende Unterstützungsmaßnahmen steigt das Risiko, den Einstieg in eine höhere schulische oder berufliche Ausbildung nicht zu schaffen.

Manche Jugendliche benötigen nach Beendigung ihrer Schullaufbahn mehr Zeit und Unterstützung, um sich am Arbeitsmarkt zurecht zu finden, da ihnen wesentliche Grundlagen für eine erfolgreiche Eingliederung fehlen.

Um auch diesen Jugendliche mittelfristig eine qualifizierte Teilhabe am österreichischen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, beauftragte das Sozialministerium mit der Via Produktionsschule den Aufbau einer einheitlichen barrierefreien Unterstützungsstruktur im Vorfeld konkreter Ausbildungsangebote, welche diese Bedarfslücke schließen soll.

 

Die Via Produktionsschule besteht aus vier Säulen:

 

Wissenswerkstatt

In der Wissenswerkstatt wird konzentriert am Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Kulturtechniken sowie im Bereich der Neuen Medien gearbeitet

 

Trainingsmodule

Trainingsmodule beinhalten das praktische Arbeiten und Trainieren der Jugendlichen einzeln und in Gruppen mit folgenden Schwerpunkten:

  • Aktivierung (Einstiegshilfe)
  • Übung (Training, berufliche Orientierung, …)
  • Spezialisierung (für ihre spezifische Berufsausbildung)

 

Grundsätzlich geht es in den Trainingsbereichen um den Erwerb von Verhaltensweisen, die in einer beruflichen Ausbildung gefordert sind. Dazu gehören:

  • Pünktlichkeit
  • Umgang mit Vorgesetzten und Kolleg_innen
  • Erledigung von Arbeitsaufträgen
  • Selbständigkeit im Arbeitsprozess

 

Sportliche Aktivitäten

Sport und Bewegung haben einen hohen Stellenwert in der Via Produktionsschule und werden in unterschiedlichen Anforderungsniveaus angeboten.

 

Coaching

Im Zentrum der Via Produktionsschule steht die individuelle Planung und Begleitung des Entwicklungsprozesses der Jugendlichen durch das Coaching.

Der/die Coach begleitet die Jugendlichen während der ganzen Dauer der Teilnahme. Er/Sieorganisiert und koordiniert die unterschiedlichen Angebote und bespricht mit den Teilnehmer_innen die gewonnenen Fortschritte.

Am Ende der Via Produktionsschule verfasst der/die Coach den Abschlussbericht für die Jugendlichen.

Der/die Coach stellt auch die Kontakte für eine Weiterbegleitung der Jugendlichen am Übergang zur jeweils geplanten (Berufs) Ausbildung her.

 

TEILNAHMEDAUER

Die Mindestdauer der Teilnahme an der Produktionsschule beträgt 3 Monate, die Maximaldauer 12 Monate. In begründeten Einzelfällen kann diese maximale Teilnahmedauer um ein halbes Jahr ausgedehnt werden (zweimalige Verlängerungsmöglichkeit um je maximal 6 Monate bei noch nicht erreichten Entwicklungszielen, wenn die Einschätzung besteht, dass diese in der Verlängerungszeit realisiert werden können, Bewilligung DLU * durch das AMS erforderlich).

* Deckung des Lebensunterhaltes

Zielgruppe:

Jugendliche, die den Anforderungen der Produktionsschule noch nicht entsprechen z.B. zusätzliche Problemlagen und Bedarfe aufweisen, in einer größeren Gruppe überfordert sind, einen engeren Betreuungsschlüssel benötigen oder eine geringere Verbindlichkeit aufweisen.

 

AusbildungsFit Innsbruck wendet sich an Jugendliche bis zum vollendeten 21. Lebensjahr bzw. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr (alle Jugendlichen mit Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf, Lernbehinderung, sozialen oder emotionalen Beeinträchtigungen), die eine (Berufs-)Ausbildung absolvieren wollen und deren Berufswunsch zum aktuellen Zeitpunkt klar scheint.

Zielgruppe sind somit Jugendliche, die zum Zeitpunkt des Eintritts mit der Absolvierung einer (Berufs-)Ausbildung (auch einer Teilqualifizierung) aufgrund von Defiziten im Bereich definierter Basiskompetenzen (Kulturtechniken inkl. neue Medien und soziale Kompetenzen) überfordert sind.

Kosten für NutzerInnen:

kostenlos

KostenträgerInnen:

Sozialministeriumservice, Land Tirol, Stadt Innsbruck

Kontakt

Geschäftsführung:

Mag. (FH) Martin Straganz

Adresse:

6020 Innsbruck, Resselstraße 18

Telefon:

+4350424722106

Mobil:

+436648553756

E-Mail:

Internet:

Kontaktpersonen:

Mag.a Evelyn Troppmair
Mag. Kurt Hofer

Weitere Bürostandorte:

Innsbruck Stadt